Kulinarisches Beisammensein am Mittwoch, den 22.02.2012.

SDS. Die Linke Siegen & Agil laden Euch ein, den kulinarischen Kampf gegen die Winterkälte anzutreten!
Seite an Seite mit wärmendem veganem Borschtsch als 1. Kompanie, flankiert von selbstgebackenen Blinis & unterstützt von einer süßen Nachhut gilt es Frost & Frust zurückzuschlagen; der Blutzoll liegt bei schlappen 3 Euro Unkostenbeitrag.
Ab 19 Uhr kann angetreten werden, bis 23 Uhr gibt es laufend Nachschub, der als Kanonenfutter verheizt werden kann.


Das Land NRW und die Universität Siegen haben eine Ziel- und Leistungsvereinbarung zur “Zukunft des Lehramts-studiums” unterzeichnet, wie es auf der Internetpräsenz der Universität Siegen heißt (vgl. http://www.uni-siegen.de/start/news/studium/434693.html).

‎Burckhart: “Allerdings darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Hochschulen in ihren Grundhaushalten unterfinanziert sind und die zusätzlichen Mittel in die notwendige Aufstockung des Lehrangebots durch die Studienzeitverlängerung sowie den Mehraufwand für die Organisation des Studiums, insbesondere des Praxissemesters fließen.” Täuschend bzw. enttäuschend meinen auch wir vom Aktionsbündnis SDS.AgiL. Deutschland liegt, was Bildungsausgaben anbetrifft deutlich unter dem OECD-Durchschnitt (vgl. http://bit.ly/xiNQFp ). In Sachen Selektion und fehlender Durchlässigkeit ist das deutsche Bildungssystem jedoch ganz vorne mit dabei. „Wir wollen, dass in Deutschland mehr Geld für Bildung und Hochschulen ausgegeben wird. Anstatt Banken und Konzerne zu retten, ist das Bildungswesen bedarfsgerecht zu finanzieren.“, fordert Max Manzey (SDS.DIE LINKE.BERLIN*). Darüber hinaus bedarf es mehr und stärkerer Partizipationsmöglichkeiten für Schüler*innen und Studierende beim Einsatz der Mittel. Anstatt in “Exzellenz”-Programme zu investieren, welche meist nur förderlich für die sind die eigentlich keiner Förderung mehr bedürfen, ließe sich durch mehr Mitbestimmung Bildungsbenachteiligung zumindest entgegenwirken und Bildungsinstitutionen wieder zu demokratischen Sozialräumen für alle machen sowie es auch in einem offenen Brief der Experten-Tagung „Demokratische Grundschule“ der Universität Siegen an die Kultusminister*innenkonferenz (KMK) gefordert wird.

Endlich… die letzten Prüfungen erfolgreich bestanden, ungefähr ein halbes Jahrzehnt universitärer Ausbildung hinter sich gebracht und nun auf in Beruf oder Referendariat. Dieses Gefühl wünschen wir als SDS.DIE LINKE an der Universität allen Studierenden, die an der hiesigen Hochschule ihren Abschluss machen wollen. Zu oft ist dieser Moment durch ökonomische oder institutionelle Hindergrundsgründe (sogenannte “Sachzwänge”) getrübt, verzögert oder schlimmstenfalls komplett verhindert. In diesen Tagen jährt sich um 40. Male der Tag, an dem eine bundesdeutsche Ministerpräsidentenkonferenz eine administrative Maßnahme beschloss, die dafür sorgte, dass mehreren Tausend westdeutschen Akademikerinnen und Akademikern dieses Gefühl und die damit verbundene berufliche Perspektive dauerhaft verwehrt bleiben sollte: der sogenannte “Radikalenerlass” oder “Extremistenbeschluss” vom 28. Januar 1972, kurz und treffend als “Berufsverbot” bekannt.
Unter abwegigem rhetorischem Verweis auf den Terror der Baader-Meinhof-Gruppe sowie unter Bemühung des antiextremistischen/antitotalitaristischen Gründungsmythos der BRD diente der Beschluss, der sich die Entfernung “verfassungsfeindlicher Kräfte” aus dem öffentlichen Dienst zum Ziel setzte, der Unterdrückung der damals erst vor kurzem (1968) wieder legalisierten kommunistischen Partei in der Bundesrepublik sowie von anderen linken und fortschrittlichen Organisationen. Die CDU nahm kein Blatt vor den Mund und plakatierte die Forderung, dass “unsere Kinder [...] nicht von Kommunisten erzogen werden” sollten, während die selbe CDU zu dieser Zeit teilweise mit der neofaschistischen NPD kooperierte (siehe z.B. da und dort) und Alt-Nazis und Kriegsverbrecher weiter in “Amt und Würden” waren.
Arg traf es jedoch auch weiterlesen …

Ort: Siegerlandhalle, Eingang A (Haupteingang), Koblenzer Straße 151, 57072 Siegen

Beschreibung: “Am 27.01. kommt EU-Energiekommissar Günther Oettinger nach Siegen, er ist Hauptredner der IHK-Veranstaltung. Ein Europolitiker, der mit seiner ganzen Politik den Rollback der Erneuerbaren organisiert und die Atompolitik, CSS und Abbau von Schiefergas vorantreibt – den müssen wir entsprechend begrüßen.” (Quelle: http://www.attac-netzwerk.de/siegen/)

Startzeit: 17:00 Datum: 2012-01-27

Aufruf des Bündnisses für den Atomausstieg Siegerland: EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger (CDU/EVP) besucht Siegen am 27.01.2012 – begrüßen wir ihn angemessen!

„Photovoltaik ist gut für Badewannen“² – mit derartigen Aussagen gedenkt Herr Öttinger zukunftsweisende Europa-Energiepolitik zu gestalten. Was er wirklich gestaltet, wird deutlich, wenn man den „Energiefahrplan“ 2050 der EUKommission vom 12.12.2011 studiert: eine lebensgefährliche Buckelpiste, wo eine breite Chaussee nötig wäre!! Hier einige Kostproben: „Die Kernenergie … bleibt weiterhin eine zentrale Energiequelle für die CO2-arme Stromerzeugung. …Die Kernenergie ist eine Dekarbonisierungsoption, die derzeit den Großteil des in der EU verbrauchten CO2-arm erzeugten Stroms liefert. …. Neue Kernenergietechnologien könnten dazu beitragen, Bedenken in Bezug auf die  Abfälle und Sicherheit entgegenzuwirken. Die Analyse der Szenarios zeigt, dass die Kernenergie zu niedrigeren Systemkosten und  Strompreisen beiträgt. 1 Die alten Lügen in einem neuen Papier: die Lügen von der CO2-Freiheit der Atomenergie (Atomstrom erzeugt mehr CO2 als erdgasbetriebene Blockheizkraftwerke, ganz abgesehen von der zusätzlichen Zerstörung der Umwelt bei Abbau, Betrieb und „End“lagerung), den niedrigen Kosten (Atomenergie ist die weiterlesen …

wärt ihr nur bloß auf diesem geblieben...

Berlin (dts) – Das neue Jahr fängt nicht nur für die demoskopisch kaum noch erfassbare Regierungspartei FDP, sondern auch für die „oppositionelle“ SPD „kämpferisch“ an. Neben den aktuellen Widersprüchen und Streitigkeiten der Parteispitze um A. Nahles und „Siggi“ Gabriel bzgl. der „Causa: Wulff“, meldete sich gestern auch Sascha Vogt (Bundesvorsitzender der Jusos) zu Wort und kritisierte laut WAZ den früheren Finanzminister Peer Steinbrück (wie schon im September 2010) für das „Festhalten an der Rente mit 67“. Er bezeichnet die Erhöhung des Renteneintrittsalters als „reine Rentenkürzungs-Veranstaltung“. Wo er Recht hat, hat er Recht. Im gleichen Zuge fordert er allerdings, dass Steinbrück am Mehrheitsbeschluss des jüngsten SPD-Parteitages festhält bzw. diesen nicht in Frage stellt. Dieser sieht jedoch nur vor, die Rente mit 67 kurzzeitig auszusetzen und nicht das Renteneintrittsalter wieder dauerhaft zu senken. Dies lässt Tür und Tor dafür offen die Rente über das Renteneintrittsalter dennoch zu kürzen. Eine schwache Vorstellung, welche der Juso-Chef da von sich gibt. Vielmehr müssten die Jusos deutlicher zum Schutz von Arbeiter*innen und Angestellten stehen und eine dauerhafte weiterlesen …

Aus aktuellem Anlass verweisen wir auf einen Beitrag von Dr. Cho Hang-Gu mit dem Titel “Die Chuch’e-Ideologie und der Marxismus-Leninismus. Ein theoretischer Vergleich”, der in der Zeitschrift “Korea Forum” Nr. 6 (1999) veröffentlicht wurde und unter diesem Link nachgelesen werden kann. Cho Hang-Gu promovierte in den 1990er Jahren an der Ruhr-Universität Bochum mit einer Arbeit zur Entwicklung des philosophischen und politischen Denkens des jungen Marx vom Hegelianismus zum Materialismus und ist daher ausgewiesener Kenner der Materie. Er erbringt in seinem Artikel den Nachweis über den letztlich philosophisch-idealistischen Gehalt der nordkoreanischen Staatsideologie und unterzieht diesen Aspekt einer marxistischen Kritik.
Obschon Nordkorea im Großteil der gegenwärtigen Bericherstattung – entweder wider besseren Wissens oder aus blanker Unkenntnis – als “kommunistisches Land” apostrophiert wird, so ist weiterlesen …

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