Das Aktionsbündnis SDS.AgiL lädt ein zum 5. Teil unserer kulinarischen Wahnsinnsreihe – das Elysium des veganen Essens hat wieder für Euch geöffnet.
Der lustige Mutant aus Cartoonraupe und Psychopath führt Euch durch einen Abend voller lukullischer Höhepunkte: Eine wunderbar-sättigende vegane Lasagne, dazu einen bunten Salat mit vielen Vitaminen gegen die Frühjahrserkältung und zum Abschluss ein deliziöses Apfel-Zimt-Kompott mit Vanillesauce.

Essen gibts am Donnerstag, 24.05.2012, ab 19:30 Uhr, im VEB, Marienborner Straße 16,  57074 Siegen.

Wie immer nur schlappe 3 € (für soviel Essen wie man will und da ist!). Extra-Spendende sind herzlich willkommen!
Leute ohne nötiges Kleingeld und Kinder essen natürlich umsonst.

Demnächst gibts dazu die bisherigen und aktuellen Rezepte unserer Volxküchen zum selberkochen und ausprobieren hier auf dieserer Seite!

Wärmstens legen wir euch diese Veranstaltung vom autonomen Referat Gay@Uni Siegen ans Herz. Es ist die dritte Veranstaltung in unserer gemeinsamen Reihe “Sexismus und Diskriminierung im Visier – Geschlecht ist was du draus machst!

Der Spielfilm, “Prayers for Bobby” basiert auf einer wahren Geschichte über Bobby Griffith, einem jungen schwulen Mann, der aufgrund der religiösen Intoleranz seiner Mutter und seines Umfeldes Suizid begeht, sowie seiner Mutter Mary Griffith, die nicht verstehen kann, warum Gott ihren Sohn als nicht in den Himmel kommenden Sünder sterben ließ, aber letztlich zur Schwulenaktivistin wird und gegen Intoleranz eintritt.

Das das Thema Homophobie gerade in so manchen religiösen Kreisen immer noch fröhliche Urstände feiert, wurde am letzten Wochenende zum wiederholten Male auf dem Deutschen Katholikentag bewiesen. So konnte der schwulenfeindliche Bund der katholischen Ärzte (BKÄ) an seinem Informationsstand auf dem 98. Katholikentag für seine “Heilmethoden” gegen die “Krankheit” Homosexualität werben. Und auch anonyme “Gegen-Plakatierungs-Aktionen” an der Universität Siegen, bei denen Plakate von Gay@Uni Siegen, wahrscheinlich von religiösen Fundamentalist*innen, mit aus dem Kontext gerissenen Passagen aus der Bibel “ergänzt” bzw. überklebt wurden, zeugen nicht gerade von einem besonders aufgeklärten Menschenbild in so manchen religiösen Kreisen. Also kommt heute Abend um 18 Uhr im Raum AR-B 2209/10 vorbei und lasst euch auf angenehme Art und Weise auf das Thema “Glaube und Homosexualität” ein. Vielleicht gibt es im Anschluss ja noch die ein oder andere spannende Diskussion dazu. Bis heute Abend, euer Aktionsbündnis SDS.AgiL ;)

Vortrag und anschließende Diskussion von und mit Prof. Dr. Munsch (Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik, Fak. II, Uni Siegen, u.a. Autorin von “Engagement und Diversity: Der Kontext von Dominanz und sozialer Ungleichheit am Beispiel Migration“, 2010 erschienen im Juventa Verlag).
22.05.2012, 18 Uhr, c.t., StuPa-Raum (AR-M 002, neben dem AStA-Shop).

Essentialisierung, Hierarchisierung, Dichoto-misierung, Heteronormativität, Zwei-geschlechtlichkeit, Konstruktion…
Was heißt was und was soll das eigentlich?

Dies ist die zweite Veranstaltung im Rahmen der Reihe “Sexismus und Diskriminierung im Visier – Geschlecht ist was du draus machst!” im Sommersemester 2012.

Näheres zur Veranstaltungsreihe gibts demnächst hier auf unserer Seite.

Veröffentlicht in der SoZ – Sozialistische Zeitung Nr. 5 – 27. Jg. – Mai 2012

NRW sozialer gestalten! Druck auf die Landesregierung ausüben! Für die Verbreitung alternativer Konzepte sorgen!

Am 13. Mai wird in NRW gewählt. CDU, SPD und Grüne werden auch im neuen Landtag vertreten sein. All ihre bisherigen Regierungskoalitionen haben auf Bundesebene eine unsoziale Politik gemacht („Agenda 2010“, sog. Hartz-Gesetze, „Sparpakete“). Und dazu stehen diese Parteien weiterhin. Deshalb brauchen wir im Landtag eine soziale Opposition, auch als starke Konkurrenz von links!

Die jahrzehntelange Umverteilung von unten nach oben und die Verankerung der „Schuldenbremse“ im Grundgesetz haben die Gestaltungsmöglichkeiten der Landespolitik drastisch eingeschränkt. Diese wirkt sich gleichwohl spürbar auf die Lebensverhältnisse in den nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden aus. Für uns lautet die entscheidende Frage: Wird in NRW nur der Mangel verwaltet oder Politik für jene Bürger/innen gemacht, die von ihrer Arbeit leben (können) müssen und auf einen leistungsfähigen Sozialstaat angewiesen sind?

SPD und Grüne haben – etwa durch die verfassungsmäßige Festschreibung des gegliederten Schulsystems – faule Kompromisse mit der CDU geschlossen. Gemeinsam mit der FDP koppelten sie Finanzhilfen für arme Kommunen an einen verschärften Sparzwang, der weitere Kürzungen im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge nach sich zieht. Die zügige Abschaffung von Studiengebühren, die Einführung der Gebührenfreiheit im letzten KiTa-Jahr und den Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen hätte es ohne die LINKE so vermutlich nicht gegeben. Das landesweite Sozialticket ist vorerst an der Blockade aller übrigen Fraktionen gescheitert. Wer die Etablierten am ehesten durch die Wahl der Piraten aufmischen zu können glaubt, läuft Gefahr, weiterlesen …

NRW-Hochschulministerin muss eingreifen:
Universität Siegen darf nicht für den Aufbau homophober Strukturen missbraucht werden
08. Mai 2012 Presseerklärung von Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer

Zum heute bekannt gewordenen Versuch des Siegener Politikwissenschaftlers Prof. Dr. Jürgen Bellers, unter Nutzung der ihm mit seinem Lehrstuhl an der Universität Siegen zur Verfügung gestellten Strukturen eine homophobe Organisation aufzubauen, erklären der Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft DIE LINKE.queer, Frank Laubenburg, und der offen schwule Landeslistenkandidat der LINKEN, Jasper Prigge:

Die nordrhein-westfälische Hochschulministerin Svenja Schulze ist gefordert: Sie muss verhindern, dass die Strukturen der Universität Siegen von Prof. Dr. Jürgen Bellers weiterhin dazu genutzt werden können, seine homophobe Organisaton „Tradition international“ aufzubauen.

Bellers wirbt unter Angabe seiner Lehrstuhlanschrift und seiner dienstlichen E-Mail-Adresse für seine Organisation, die unter anderem „durch Mailaktionen an die, die Menschenrechte mißachten, z.B. gegenwärtig der Berliner Senat, der im Unterricht auch homosexuelle Beziehungen als mögliche Partnerschaftsformen lehren will“, aktiv werden will.

Zur Freiheit der Lehre und Forschung gehört sicherlich auch, Schwachsinn ertragen zu müssen. Der Aufbau homophober Kampforganisationen gehört allerdings weder zum Lehr- noch zum Forschungsauftrag.

Von daher fordern wir NRW-Wissenschafts- und Forschungsministerin Svenja Schulze auf, Prof. Bellers unverzüglich zu untersagen, unter Angabe der Universitätsanschrift für seine Organisation zu werben und die Strukturen der Universität Siegen für seine Organisation zu nutzen.

Wir freuen uns zudem, dass Prof. Bellers mittlerweile das erste Treffen von „Tradition International“ nach eigenen Angaben abgesagt hat, „da das hier in Siegen nicht mehr möglich scheint” und werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass an keinem Ort, nirgendwo, Homophobie gesellschaftsfähig bleibt oder wieder wird.

 

Wärmstens legen wir euch diese Veranstaltung von gay@uni ans Herz. Es ist die erste Veranstaltung in unserer gemeinsamen Reihe “Sexismus und Diskriminierung im Visier – Geschlecht ist was du draus machst!”

Beschreibung von gay@uni:
In einer modernen und offenen Gesellschaft sollte niemand ausgegrenzt werden. Doch leider werden Menschen immer noch wegen ihrer sexuellen Identität nicht akzeptiert. Transsexuelle haben immer noch ein schwieriges Leben und müssen sich neben ihrer Belastung im falschen Körper leben zu müssen, auch noch die Belastung durch die Ausgrenzung weiter Teile der Gesellschaft aussetzen. Um die Studierenden mit den Problemen und der Situation von Transsexuellen zu konfrontieren und sie zu informieren haben wir Ines eingeladen, damit sie über Transsexualität und den Problemen im Alltag berichtet.

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