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Zum Artikel “Europäisch aufstellen” aus der Siegener Zeitung vom 13. Mai 2011, S.6.

Im Audimax der Universität Siegen fand kürzlich eine Veranstaltung über die Zukunft der Universitäten in Europa mit dem niederländischen Autor und ehemaligen Präsidenten der Universität Maastricht sowie Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaften, Jo Ritzen statt. Hier stellte er Inhalte und Thesen aus seinem neuen und in deutscher Sprache erschienenen Buch „Eine Chance für europäische Universitäten“ vor.
Unserer Ansicht nach handelt es sich um eine sozialreaktionäre Schrift, da der Autor sich massiv für Elitenbildung, Konkurrenz der Hochschulen untereinander, der Finanzierung der Universitäten durch Studiengebühren und einer inhaltlichen Ausrichtung universitärer Wissensvermittlung auf die ausschließlichen Bedürfnisse von Unternehmen ausspricht. Auf das Wohl der Allgemeinheit ausgerichtete Forschung und Entwicklung spielt in diesem Kontext keine Rolle. Die Öffnung der bundesdeutschen und europäischen Bildungseinrichtungen weiterlesen …

Das alljährliche Konzert im Rahmen des “festival contre le racisme” wurde auch in diesem Jahr wieder von einer buntgemischten Gruppe von Leuten geplant und organisiert – darunter auch wenige AStA-Mitglieder. Die Planung lief gut an. Infrage kommenden Bands wurden diskutiert und per Plenumsbeschluss ausgewählt, verschiedene Örtlichkeiten als Veranstaltungsort in Betracht gezogen, etc.

Probleme traten erst auf als profilierungswütige Elemente aus dem antideutschen Umfeld erfuhren, dass “Holger Burner“, ein antifaschistischer Rapper aus Hamburg, auf dem Festival auftreten sollte.

Stark vereinfacht wird “Holger Burner” vorgeworfen, dass er weiterlesen …

Bildung ist Revolution!Am Freitag, den 13. Mai 2011 beginnt ab 18h im Stupa-Raum am Adolf-Reichwein-Campus der Universität Siegen die zweite Runde des Marxismus-Lesekreis des Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverbandes.DIE LINKE. Nachdem sich der Lesekreis im vergangenen Wintersemester mit dem Marx-Engelsschen “Manifest der Kommunistischen Partei” (1848) und mit dem philosophischen und anthropogenetischen Begriff der Arbeit beschäftigt hat, soll als Zwischenschritt – bevor die philosophischen Grundlagen und perspektivisch die Details der politischen Ökonomie auf dem Programm stehen – eine Beschäftigung mit der Geschichte der Arbeiterbewegung, die ja auch immer eine Geschichte des Kapitalismus ist, den es zu analysieren gilt, eingeschoben werden. Hierzu eignet sich hervorragend die Einführung in die Geschichte der Arbeiterbewegung” von Wolfgang Abendroth, die auf Vorlesungen, die der Begründer der “Marburger Schule” in den 1970ern und 1980ern vor jungen Gewerkschaftern auf der Akademie der Arbeit gehalten hat, basiert.
Im Einstiegsreferat wird die Notwendigkeit der Beschäftigung mit der Geschichte der Arbeiterbewegung für uns begründet. Im Anschluss daran soll der organisatorische und terminliche Ablauf des Lesekreises für dieses Sommersemester gemeinsam auf der Grundlage des Vorschlags des SDS-Arbeitskreises “Wissenschaftlicher Sozialismus” diskutiert und geplant sowie inhaltliche Fragen geklärt werden.
Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
In naher Zukunft sollen die Ergebnisse der einzelnen Lesekreis-Etappen auch in einer eigenen Rubrik auf dieser Homepage veröffentlicht werden.

Foto: Jewgeni Chaldej Quelle: http://www.photography-collection.com/exhibitions/jewgenij-chaldej-a-retrospective/

Der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband.DIE LINKE an der Universität Siegen dankt anlässlich der 66. Wiederkehr des 8. Mai 1945, dem Tag der Befreiung vom Faschismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa, stellvertretend für alle Menschen, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter Einsatz ihrer Freiheit und ihres Lebens dem Faschismus, also dem “Regime des Verbrechens” (Joachim Petzold) entgegengestellt haben:
- den Kommunisten, die 1932 richtig warnten: “Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt den Krieg!” und sich in der Folge als aktivste aller Widerstandsgruppen unter großen Opfern Terror und Krieg widersetzten, denn: nahezu alle der damals ungefähr 300.000 Mitglieder der KPD beteiligten sich “an irgendeiner Form von illegaler politischer Arbeit” gegen das Nazi-Regime (Allan Merson: Kommunistischer Widerstand in Nazideutschland, Bonn 1999, S. 101) – beispielhaft für das Siegerland sei weiterlesen …

Der “Walter-Krämer-Platz”
Georg Fülberth
Prof. Dr. Georg Fülberth

Mehr Bilder gibts hier!

Die Maifeier ist ein lebendiges historisches Stück des internationalen proletarischen Klassenkampfes, und deshalb spiegelt sie in sich seit bald 20 Jahren getreu alle Phasen, alle Momente dieses Kampfes wider. Äußerlich genommen ist es immer dieselbe monotone Wiederholung gleichlautender Reden und Artikel, gleichlautender Forderungen und Resolutionen. Deshalb glauben auch diejenigen, deren Blicke nur an der starren Oberfläche der Dinge haften, und die das innere unmerkliche Wesen der Verhältnisse nicht herausfühlen, die Maifeier hätte durch die Wiederholung ihre Bedeutung verloren, sie sei beinahe “eine leere Demonstration” geworden. Allein unter der äußerlich gleichen Erscheinungsform birgt die Maifeier in sich den wechselnden Puls des proletarischen Kampfes, sie lebt zusammen mit der Arbeiterbewegung und verändert sich daher mit ihr, gibt in dem eigenen Ideengehalt, in der eigenen Stimmung, in der eigenen Spannung die wechselnden Situationen des Klassenkampfes wieder.
Drei große Phasen hat die Maifeier in ihrer inneren Geschichte durchgemacht. In den ersten Jahren, wo sie sich die Bahn brechen mußte, wurde sie mit weiterlesen …

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