SDS gegen “Wehrdienstberatung” bei Siegener ARGE

Kein Kapitalismus ohne KriegGenoss_Innen der Hoch-schulgruppe SDS.DIE LINKE Siegen haben am Mittag des 31. März 2011 unter dem Motto “Kein Werben fürs Sterben” vor dem “Jobcenter” in Siegen gegen die an jenem Tag von der Bundeswehr organisierte “Wehrdienstberatung” im Berufsinformationszentrum protestiert. Circa eine Stunde lang konnten wir eigene Flyer mit der Forderung “Bundeswehr raus aus Schulen, Unis und Jobcentern” sowie Aufklärungsmaterial der DFG-VK verteilen und so – mit Verweis auf die Folgen des Kriegseinsatzes in Afghanistan – die Erwerbslosen, Schüler_Innen und Jugendliche vor den Armee-”career advisors” warnen. Leider wurden wir nach Ablauf dieser Stunde von der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Siegen, Dr. Bettina Wolf, in sehr bestimmter Art und Weise unterbrochen. Mit Verweisen auf “Hausrecht”, der Erwägung die Polizei zu verständigen und einer nicht vorhandenen Rechenschaftspflicht uns gegenüber wurden Fragen, ob auch jemand von der Friedensbewegung im “Jobcenter” sprechen darf oder ähnliches, schroff zurückgewiesen. Der Disput zwischen den Aktivist_Innen des SDS und Frau Dr. Wolf endete mit ihrer prominent vorgetragenen Bitte: “Verlassen Sie mein Grundstück.” Eigentum verpflichtet eben.

Eine Reaktion zu “SDS gegen “Wehrdienstberatung” bei Siegener ARGE”

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