Dem Frieden eine Chance – Truppen raus aus Afghanistan – Widerstand und Protest gegen „Petersberg II“

+++Der SDS.DIE LINKE Siegen fährt am Samstag mit dem Zug ab HBF Siegen, um 09:09 Uhr. Du hast ein Semesterticket oder ein anderes Zugticket?+++ 

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Das Siegener Bündnis der Antikriegs – und Friedensbewegung ruft dazu auf, sich an den bundesweiten Protesten in Bonn am 03.12. zu beteiligen.

Seit einem Jahrzehnt führt die NATO in Afghanistan unter dem Vorwand der „humanitären Intervention“ und des „Krieges gegen den Terror“ einen Krieg für wirtschaftliche und machtpolitische Interessen. Jahr für Jahr wird der Einsatz vom Parlament abgenickt, um die Region „zu befrieden“, obwohl sowohl die afghanische, als auch die deutsche Bevölkerung diesen Krieg ablehnt.
Längst hat dieser Konflikt unüberschaubare Situationen erzeugt, in denen deutsche Offiziere sich für befugt halten, wie beim Massaker von Kunduz , zwecks Liquidierung angeblicher Feinde unbewaffnete Dorfbewohner zu opfern. Männer, Frauen und Kinder zu deren Schutz die Bundeswehr angeblich im Auftrag von UN und NATO in Afghanistan einmarschiert war, durften ungestraft ermordet werden, ohne dass ein Umdenken der politisch und moralisch Verantwortlichen eingesetzt hat.
Jedes Jahr steigt die Anzahl der Soldaten, die traumatisiert aus ihrem Einsatz kommen, weil das, was sie erlebt haben, nicht mehr zu bewältigen ist. Ungeachtet dessen wirbt die Bundeswehr immer mehr an Schulen, um unsere Kinder davon zu überzeugen, dass sämtliche Lehren des Zweiten Weltkrieges heute nichts mehr wert sind, weil heute wieder andere Werte maßgebend sind.
Diesen Krieg kann niemand gewinnen, mit Ausnahme all derer, die an jedem Krieg gewinnen, weil Krieg ihr Geschäft ist.
Nun soll auf der zweiten Afghanistan-Konferenz in Bonn angeblich über „politische Lösungen“ und „Truppenabzug“ diskutiert werden, doch längst ist klar, dass der Krieg für unsere wirtschaftlichen Interessen in Zukunft vermehrt von afghanischen Militärs und bewaffneten Drohnen geführt werden soll, um die öffentliche Aufmerksamkeit zu beruhigen. „Sie reden vom Frieden, doch sie führen Krieg“. Doch wir lassen uns nicht beruhigen, nicht täuschen. Wir werden nicht wegsehen, wenn in unserem Namen Krieg geführt wird. Denn Krieg bedeutet immer Tod, Folter, Vergewaltigung und Menschenrechtsverletzung.
Wir rufen alle auf, endlich ein deutliches Zeichen dafür zu setzen, dass diese fehlgeleitete Politik endlich in eine wirkliche Friedenspolitik umgewandelt wird, dass in unserem Namen keine Menschen mehr bedroht, unterdrückt oder getötet werden. Die Welt ist im Umbruch, es ist an der Zeit Position zu beziehen.

Busse nach Bonn am Samstag, den 03.12.:
Abfahrt: 09:00 Uhr Siegerlandhalle (voraussichtl. Rückkehr gegen 18 Uhr)
Ticket: 10 Euro (ermäßigt 5, 15 Euro mit freiwilligem Solizuschlag)
Anmeldung: per Email: siegen@attac.de
Telefon: 01578/2984879

Unterstützer*innen des Aufrufs:
AGSF, Attac-Siegen, DIE LINKE Altenkirchen, DIE LINKE Siegen-Wittgenstein, DIE LINKE Westerwald, DKP Gruppe Siegen, Pädagoginnen und Pädagogen für den Frieden, SDS.DIE LINKE Siegen, VVN-BdA Siegerland-Wittgenstein, ZFK

Allgemeine Informationen zum Protest unter: www.afghanistanprotest.de

Weiterhin lädt DIE LINKE zusammen mit der EUROPÄISCHEN LINKEN (EL) im Rahmen der Proteste gegen die Afghanistan-Konferenz der Bundesregierung zu einem Veranstaltungsabend mit anschließendem Konzert in Bonn ein. Der Eintritt ist frei.

*Fest des Widerstandes – gemeinsam gegen Krieg und Krise*
*Podiumsdiskussion mit /Gesine Lötzsch (Parteivorsitzende DIE LINKE) und Occupy-Bewegten aus New York, Barcelona und Athen*
*Konzert mit den Bots und Microphone Mafia*
*Samstag, 3.12.2011, ab 19 Uhr, Schiff MS Beethoven*
Brassertufer, Anleger 5 (Höhe Hotel Königshof) Bonn

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