Grundeinkommensdiskussion

Aus Anlass der (wieder) aktuellen Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, die nicht nur in Siegen ein Echo gefunden hat, möchten wir auf folgenden Text zum Thema hinweisen und dessen Lektüre empfehlen:

Anne Rieger: Bedingungsloses Grundeinkommen – klassenübergreifendes Projekt?, in: Marxistische Blätter 6/2010

3 Reaktionen zu “Grundeinkommensdiskussion”

  • Henrik Wittenberg

    Im November & Dezember 2011 werden in Siegen einige Veranstaltungen zum Thema Grundeinkommen stattfinden:

    http://bgesiegen.wordpress.com/

  • Mark

    Interessant auch die Argumente von Christoph Butterwegge bzgl. eines “BGE”: http://www.nachdenkseiten.de/?p=2364 und http://www.youtube.com/watch?v=xSED1e-cN4I

  • David

    Ich denke, dass es mit einem BGE zu einer Teuerung käme, dass Mieten und Lebensmittelkosten z.B. aufgrund des veemhrrten Privateinkommens steigen würden. Daher würde ich persönlich ein System aus Mindestlöhnen -an Sozialleistungen gekoppelt- und Maximallfönen aufbauen. Die Maximallöhne ans Steuersystem, sprich: was an Einkommen über die Summe x geht wird zu (85?) % an den Staat abgeführt, und alle Sozialleistungen (=Kindergeld, Bafög, Arbeitslosengeld) zu einer zusammenfassen die an einkommenslose Menschen ausgezahlt wird. Sollten diese Menschen keiner Beschäftigung (z.B. Bildung, ehrenamtliche Tätigkeiten, Praktika) nachgehen, würde ich diesen Mindestlohn wiederum an Arbeit koppeln. Für das Allgemeinwohl! Stra?en kehren, Beete in Parks pflanzen, alten Damen die Fenster putzen. Dadurch ist niemand ein “Sozialschmarotzer”, denn alle arbeiten oder sind anderweitig beschäftigt (Wenn sich das Weltwissen jährlich versechsfacht werden unsere Kinder für ein Abi eh schon richtig arbeiten müssen) um mindestens den Mindestlohn zu erhalten. Wem dieser nicht genfcgt, der hat dann trotzdem genfcgend Anreiz sich eine normale Arbeit zu suchen. So wären alle Menschen gleicher, denn die Schere zwischen Arm und Reich kann nicht weiter als Mindest- und Maxilohn aufgehen und weil sie alle auf die eine oder andere Weise eben für etwas alle tun.

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